Die Heldenreise starten

Die Heldenreise starten

Die Heldenreise starten

Die Heldenreise starten

Die Heldenreise als roter Faden für deinen autobiografischen Roman

Die Idee, mal einen Thriller zu schreiben, beschäftigte mich lange Zeit. So lange, dass ich mich irgendwann entscheiden musste, mach ich es oder lass ich es sein.

Es dauerte eine Weile, bis ich mich zu diesem Drei-Tageskurs über die klassische Heldenreise in Verbindung mit den dramaturgischen Archetypen anmeldete. Alleine kam ich bei diesem Thema ja nicht weiter, weil ich nichts von dem verstand, was ich dazu an Info’s gefunden hatte. Das sollte mir jemand erklären, der sich damit auskennt.

Mein Start mit der Heldenreise – Ich fasse mich mal kurz

Mit meinem Krimi-Thema im Gepäck ging ich in diesen Kurs. Die kursleitende Autorin war super und der Kurs an sich mega spannend. Ich verstand nicht nur den Sinn dieser, sondern auch anderer Schreibmethoden und war erstaunt, wie einfach es war, sich einen roten Faden zu kreieren, ohne ihn bei der nächstbesten Möglichkeit wieder zu verlieren. Und das für mich Wichtigste: ich brauchte weder mich als Autoin noch meine Geschichte zu verbiegen.

Am letzten Tag konnten die Teilnehmer, die schon etwas veröffentlicht hatten, ihre Werke mitbringen. Und als ich so zuschaute, wie mein autobiografischer Roman durch die Reihen gereicht wurde, fiel es mir das erste Mal auf. Ich hatte mein allererstes Buch, ohne es zu wissen, nach der klassischen Heldenreise geschrieben. Ich hatte meinen Figuren instinktiv die Muster einiger Archetypen verpasst und die Hauptfigur zu einer Heldin in ihrem Leben gemacht. Wen wunderts da noch, dass mir diese Schreibmethode am besten gefällt. Aber auch die anderen Techniken sehe ich mittlerweile nicht mehr als lästig oder störend an.

Und noch etwas wurde mir klar, als ich die klassische Heldenreise dann für mein Krimi-Thema anwenden wollte. Nach zwei schrecklichen Alpträumen und schrägen Gedanken und Vorstellungen legte ich ohne schlechtes Gewissen den Wunsch, einen Krimi zu schreiben ad acta. Ich will keine Krimis schreiben und auch keine Horrorgeschichten. Dafür gibt es Autoren, die das von Herzen gerne machen. Ich bleibe bei meinen Geschichten mit zwar ernsthaftem Hintergrund, aber immer einem glücklichen Ende.

Jeder Start in eine Heldenreise ist etwas Besonderes

Ob nun für deine ganz eigene Reise oder die deiner Hauptfigur. Du kannst für die Vorbereitungen zu deiner Geschichte mit dieser Artikelserie die Heldenreise starten. In meiner persönlichen Begleitung nutze ich dafür persönliche Videos und Videopräsentationen für das theoretische Wissen und die individuelle Umsetzung.

Hier in den Blog-Beiträgen bleibt es bei den geschriebenen Worten, um dir das Gesamtkonzept Klassische Heldenreise etwas näher zu bringen. Für Fragen stehe ich dir in einem persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. In jedem Beitrag dieser Serie beschreibe ich eine Phase der chronologischen Reihenfolge von 1-12. So kannst du zu jeder Zeit erkennen, an welchen Punkt der klassischen Heldenreise du dich gerade befindest.

Was ist das Thema deines Stoffes?

Vielleicht hast im Zusammenhang mit dem Thema ein Buch schreiben schon mal von einer Stoffsammlung gehört? Das sind all die Notizen und Recherchen, die du bereits gemacht und irgendwo abgespeichert und/oder aufgeschrieben hast. Vielleicht liegt sie jetzt auch in Form eines Stapels auf deinem Schreibtisch. Genau um diese Stoffsammlung geht es.

Was ist der Inhalt? Welches Hauptthema wird sich durch deine aufgeschriebene Geschichte bewegen? Antworten auf diese und weitere Fragen findest du in diesem Artikel.

 

Die Heldenreise
Nutze auch gerne meinen Gruppen- oder individuellen Einzelbegleitungen in Form einer autobiografischen Schreibreise, zu denen ich dich gerne über erstes Gratis-Gespräch von ca. 30 min informiere. Du kannst es dir hier buchen und ich nehme mir die Zeit, deine individuellen Fragen zu beantworten.

Mit oder ohne Stoffsammlung die Heldenreise starten

Noch bevor irgendetwas geschieht, ist die erste und wichtigste Frage vor allem: Die Frage nach dem Thema des Stoffes.

Wenn sich auch die Geschichten unterscheiden, die Hauptthemen darin bleiben immer gleich, wie z.B. der Wille, Unrecht aus der Welt zu schaffen, Sehnsucht nach Verständnis und/oder Liebe, Suche nach Selbstverwirklichung, Verlangen nach Rache, Gier, Verlangen nach Freiheit und ganz oben stehen die zwischenmenschlichen Beziehungen und das alltägliche Leben.

Schau dir einmal dein eigenes Verhalten an…

wenn du, ganz klassisch, in der Buchhandlung bist und Ausschau nach einem neuen Roman, Thriller und einem Fantasy-Roman hältst. Dein erster Eindruck ist in der Regel das Cover, der Buchtitel, der Autorenname und der Klappentext. Erst dann schlägst du das Buch auf und wirfst einen ersten Blick hinein.

Somit hast du als Leser bereits die ersten Informationen, die dich entweder ansprechen oder eben auch nicht. Wir gehen jetzt mal vom ersten Aspekt aus, um den Bogen zu dir als Autorin wieder zu spannen. Denn genau hier an dieser Stelle, auf den ersten Seiten, solltest du den Leser nicht enttäuschen. Er hat bereits seine Erwartungen und möchte nun am liebsten in die Geschichte eintauchen. Er will wissen, was ist das für ein Mensch, was seine gewohnte Welt, was macht er sonst so als Held bzw. auf dem Weg dorthin und habe ich mit ihm vielleicht sogar etwas gemeinsam. Es besteht bereits eine Verbindung vom Leser zur Hauptfigur, und der Leser möchte nun ganz genau wissen, mit wem er es zu tun hat.

Dabei muss die Hauptfigur nicht zwingend selbst auf der Bildfläche erscheinen. Hinweise auf erste sichtbare Probleme des Helden können den Leser erahnen lassen, dass die Reise des Helden nicht nur entspannt ablaufen wird.

Die eine Frage im Zusammenhang mit deiner Heldin

Auf diesen ersten Seiten muss eine Frage im Zusammenhang mit der Hauptfigur in den Raum gestellt werden. In diesem ersten Zusammentreffen handelt es sich um die übergeordnete Frage der gesamten Geschichte, die Frage nach dem Thema deines Stoffes.

Jedes einzelne Kapitel und auch jede einzelne Szene bekommt eine weitere Frage, die die Handlung voran und die Hauptfigur ihrem Ziel ein Stück näher bringt, sie wachsen und sich entwickeln lässt.

Wenn der innere und der äußere Konflikt auf den ersten Seiten erkennbar ist durch die Handlungen deiner Hauptfigur, wird der Leser sich selbst ein Bild machen können und erahnen, was am Ende auf dem Spiel steht. Dabei berühren ihn vor allem die inneren Krisen wirklich emotional. Der Artikel über den Archetypen des Helden ist bereits online und du kannst hier gerne darauf zurückgreifen.

In den nächsten Beiträgen meiner Artikel-Serie über die klassische Heldenreise nach Vogler zeige ich dir die Anwendung für deine autobiografische Roman-Idee. Wie du diese Vorbereitungsphase für dich so nutzen kannst, dass du nach hinten raus beim Schreiben deiner Geschichte dich ganz auf den Prozess einlassen kannst.

Es gibt noch viele andere Methoden und Möglichkeiten, deinen Roman zu schreiben und nur du kannst die für dich stimmige Art und Weise, deinen Roman zu schreiben, herausfinden. Die klassische Heldenreise ist dabei nicht das Non plus Ultra. Mir selbst ist es immer wichtig, dass ich flexibel bleibe. Vor allem muss ich hin und wieder mal die Richtung ändern können, wenn ich merke, die Figuren wollen nicht so ganz mitspielen, wie ich es gerne hätte. Die Heldenreise unterstützt mich dabei und sie wird es ganz bestimmt auch bei dir tun 😉

Ich schaue mir eine Szene oder einen Teil der Handlung noch einmal genauer an und lenke den roten Faden, dass sich alles zusammen wieder stimmig anfühlt, ohne dass die Geschichte darunter leidet. Wie genau diese Schreibmethode das macht, erfährst du in dieser Artikelserie.

Zwei Tipps, um mit der Heldenreise flexibel zu bleiben

Du kannst auch mit der Handlung direkt starten und erst ganz zum Schluss, wenn die eigentliche Rohfassung bereits fertig ist, das einführende Kapitel oder auch einen Prolog schreiben, der all die Inhalte, die ich oben beschrieben habe, enthält. Das hat den ersten Vorteil, dass du einfach mit deiner Geschichte, der Handlung, starten kannst.

Der zweite Vorteil:  in einem autobiografischen Roman ist deine Geschichte schon fertig. Du kennst die Entwicklung deiner Hauptfigur und kannst den Leser einfacher neugierig machen, auf das was kommt.

Stell dir vor, du hast einen Richtungswechsel während deines Schreib-Prozesses und änderst etwas im zweiten Drittel an der Figur oder ihren Handlungen. Du müsstest jetzt alles Vorangegangene prüfen, besonders die erste Phase, ob was du dort über sie geschrieben hast, noch aktuell ist. Das kannst du somit vermeiden und dir ein ganzes Stück Arbeit sparen.

Der zweite Tipp:

Noch bevor du jetzt mit dem Aufriss deiner Geschichte, der Strukturierung mit Hilfe der 12 Phasen der klassischen Heldenreise beginnst, empfehle ich dir: den letzten Satz als Anker für die Reise deiner Hauptfigur zuerst zu schreiben, um den Weg in der Wüste des zweiten Aktes nicht zu verlieren. Auf die Akt-Verteilung kommen wir später noch zu sprechen und auch zur Wüste im letzten Drittel der Heldenreise.

Nun, dies sind ein paar Denkanstöße & ein paar Fragen, die nur du dir selbst beantworten kannst.

Für die Ankündigungen neuer Blogartikel zu dieser Serie über die Heldenreise trage dich gerne ein für meine „Flaschenpost“ Oder komme in die nächste Mini-Schreibreise „Deine Geschichte beginnt jetzt“, die ich dir Gratis zur Verfügung stelle. Weitere Infos zum Ablauf & Zeitpunkt findest zu hier.

Ich danke dir, dass du den Weg zu mir und hierher auf die Homepage gefunden hast. Lass mich wissen, welche Themen dich beschäftigen und was dich bis jetzt noch davon abhält, dein Buch endlich zu schreiben.

Ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Schreibprozess und in den Vorbereitungen für deinen Start,
herzliche Grüße zu Dir

Ich bin Manuela, deine Schreibbegleiterin für die Geschichte in deinem Kopf

und ich mach am liebsten was mit Büchern und mit Worten. Ich lese sie, ich achte auf sie, ich gebe Botschaften durch sie, sie beruhigen mich und machen mich immer wieder stark. Außerdem sorgen sie dafür, dass ich niemals meine Hoffnung und meinen Glauben verliere.

Als Schreibbegleiterin für autobiografisches Schreiben stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern und richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in den meisten Fällen schon viele Jahre mit sich herumtragen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen. Die Geschichte auf‘s Papier zu bringen.

Hast du Fragen?
Ich nehme mir in einem kurzen Telefonat oder Zoom-Call gerne etwas Zeit, um mit dir über die Idee deiner autobiografischen Geschichte zu sprechen. Nutze dafür meinen Buchungskalender für einen Termin deiner Wahl.

Mein Kontakt: Manuela Lesniok
Email: info@schreib-jetzt.com
oder über Telegram-Kanal & LinkedIn kannst du mich auch erreichen.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner